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Streik des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen begonnen

An etlichen deutschen Flughäfen hat in der Nacht zum Donnerstag ein Streik des Sicherheitspersonals begonnen. Zu dem ganztägigen Ausstand hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. (Kirill KUDRYAVTSEV)
An etlichen deutschen Flughäfen hat in der Nacht zum Donnerstag ein Streik des Sicherheitspersonals begonnen. Zu dem ganztägigen Ausstand hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. (Kirill KUDRYAVTSEV)

An etlichen deutschen Flughäfen hat ein Streik des Sicherheitspersonals begonnen. An den Flughäfen Köln/Bonn und Hannover wurden für die Nacht geplante Flüge bereits gestrichen, unter anderem in Leipzig/Halle fielen schon am Mittwochabend mehrere Verbindungen aus. Mehrere Airports veröffentlichten auf ihrer Website zudem Hinweise, dass am Donnerstag wegen fehlender Sicherheitskontrollen gar keine Abflüge möglich seien und strichen sämtliche ab dem Morgen geplante Verbindungen.

Der Flughafenverband ADV rechnet damit, dass am Donnerstag bundesweit mindestens 1100 Verbindungen ausfallen. Zu dem Streik an insgesamt elf Airports hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Ab dem Vormittag sind vielerorts Kundgebungen geplant. Die Flughäfen baten betroffene Passagiere, sich mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen, um Umbuchungen vornehmen zu können. Auch Ankünfte könnten von dem Streik betroffen sein.

Verdi will mit dem Streik den Druck bei den Tarifverhandlungen erhöhen. Die Gewerkschaft verhandelt derzeit mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) über höhere Löhne für die bundesweit rund 25.000 Beschäftigten der Branche. Verdi fordert 2,80 Euro mehr pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde. Ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Angebot hatte die Gewerkschaft als "völlig unzureichend" bezeichnet.

Die Tarifgespräche sollen am 6. Februar in Berlin fortgesetzt werden.

hcy/ilo/ma