Streiks und Demonstrationen zum 1. Mai in Griechenland

Mit einem 24-stündigen landesweiten Streik und Demonstrationen haben die Gewerkschaften in Griechenland am Montag den 1. Mai begangen. "Die Regierung und die Gläubiger pressen die Menschen und Arbeiter seit sieben Jahren aus", erklärte die Beamtengewerkschaft Adedy

Mit einem 24-stündigen landesweiten Streik und Demonstrationen haben die Gewerkschaften in Griechenland am Montag den 1. Mai begangen. "Die Regierung und die Gläubiger pressen die Menschen und Arbeiter seit sieben Jahren aus", erklärte die Beamtengewerkschaft Adedy vor Beginn der Protestzüge, die in Athen und anderen Städten des Landes geplant waren.

Unter dem Druck der Gläubiger - der EU, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds - hatte die griechische Regierung zugestimmt, in den Jahren 2019 und 2020 weitere 3,6 Milliarden Euro einzusparen. Die Maßnahme soll Mitte Mai vom Parlament bestätigt werden. Für den 17. Mai ist in Griechenland ein Generalstreik geplant.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte in einem Interview vom Sonntag gesagt, Griechenland könne im Mai mit der Auszahlung weiterer Hilfsgelder rechnen, wenn die Regierung in Athen alle Vereinbarungen einhalte.

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