Streit um Vormundschaft: Britney Spears kündigt Aussage vor Gericht an

teleschau
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Seit Jahren streitet Britney Spears vor Gericht um die Absetzung ihres Vaters Jamie als ihr Vormund. (Bild: Valerie Macon / AFP via Getty Images)
Seit Jahren streitet Britney Spears vor Gericht um die Absetzung ihres Vaters Jamie als ihr Vormund. (Bild: Valerie Macon / AFP via Getty Images)

Der Gerichtsstreit um die Vormundschaft im Fall Britney Spears nimmt kein Ende. Nun will die Sängerin sogar selbst vor Gericht aussagen. Ob sie sich damit von ihrem Vater lossagen kann?

Neue Runde im Gerichtsstreit um die Vormundschaft im Fall Britney Spears: Wie die Sängerin über ihren Anwalt verlauten ließ, will sie bei der nächsten Anhörung am 23. Juni selbst vor Gericht aussagen - erstmals seit zwei Jahren. "Sie möchte, dass diese Aussage schnell passiert", sagte Spears' Anwalt Samuel Ingham am Dienstag, wie unter anderem "Variety" berichtete.

Der Inhalt ihrer Aussage ist noch unklar, anders als das angestrebte Ziel der Künstlerin: Nach 13 Jahren will Britney Spears aus dem Schatten ihres Vaters Jamie hervortreten, der nach dem psychischen Zusammenbruch der einstigen Chartstürmerin ("Oops! ... I Did It Again") 2008 die Vormundschaft seiner Tochter übernommen hatte.

Dokumentarfilm "Framing Britney Spears" schlägt hohe Wellen

Seither versuchte die 39-Jährige mehrfach, das damals getroffene Arrangement aufzulösen. Im Februar hatte ein Gericht allerdings entschieden, dass Jamie Spears weiterhin Vormund seiner Tochter bleibt. Entscheidungen über die Marke Britney Spears und das Vermögen der Künstlerin liegen daher weiter in seiner Verantwortung - gemeinsam mit der Treuhandgesellschaft "Bessemer Trust". Im März hatte Britney Spears erneut die Absetzung ihres Vaters beantragt.

Zuletzt hatte der Fall besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren, nachdem die "New York Times" den Dokumentarfilm "Framing Britney Spears" produziert hatte. Der Film versucht nachvollziehen, wie der permanente öffentliche Druck den Zusammenbruch von Spears 2007 förderte und zur Anordnung der Vormundschaft 2008 führte. Auch die Rolle der Boulevardpresse wurde in der Dokumentation kritisch hinterfragt. Zu sehen ist der Film seit 5. April bei Amazon Prime Video.