Streit um Warenanlieferung: Ehrenfelder kritisieren Pläne für Rewe-Supermarkt

Anwohner und Lokalpolitiker lehnen die Lieferzone in der Philippstraße ab.

Eine Verwaltungsmitteilung von gerade mal sechs Zeilen Länge brachte die Mitglieder der Bezirksvertretung Ehrenfeld in Rage. Die Baugenehmigung für den Rewe-Markt an der Venloer Straße 310 sei erteilt worden, hieß es darin kurz und knapp.

Damit ist der Weg frei für ein Bauvorhaben, das nach Überzeugung von Bürgern und Politikern so, wie es jetzt geplant ist, unzumutbare Verkehrsbelastungen in das Viertel bringt.

Zwar sprach sich die Bezirksvertretung dafür aus, dass das Bauvorhaben weiter betrieben werden soll, jedoch nicht mit der geplanten Warenanlieferung über die Stammstraße und die Philippstraße. Dagegen laufen nämlich Anwohner Sturm.

Straßen zu schmal

Sie sind überzeugt, dass die Straßen zu eng sind. Außerdem befürchten sie erhöhten Lärm und Verkehrsgefährdungen durch die Lastwagen. „Wir werden mit Sicherheit dagegen klagen“, kündigte ein Anwohner der Philippstraße an.

Sauer waren die Politiker vor allem, weil die Baugenehmigung nur wenige Tage vor ihrer Sitzung erteilt worden war – mit der Begründung, dass ein weiterer Aufschub rechtlich nicht mehr vertretbar gewesen sei. Der Bauantrag sei bereits im Januar entscheidungsreif gewesen, da alle Auflagen, die dem Investor gemacht wurden, erfüllt seien.

Keine weitere Lösung in Sicht

Damit sind die Hoffnungen der Bürger dahin, im Dialog mit dem Investor – dem Kölner Immobilienunternehmen WVM – eine andere Lösung für die Warenanlieferung zu finden. Die hätte darin bestanden, eine Lieferzone in der parallel zur Philippstraße liegenden Hansemannstraße zu bauen.

Sie ist breiter, und die Fahrzeuge könnten von dort schneller zum Ehrenfeldgürtel gelangen. In der Hansemannstraße hat WVM vor, Wohnungen zu bauen. Das Baugrundstück grenzt an das künftige Rewe-Areal. Die Verwaltung würde eine Lieferzone dort aber nicht befürworten....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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