Sturmschäden in Berlin, Brandenburg und Hamburg

Die Plane am Baugerüst am Potsdamer Platz hängt nur noch in Fetzen herunter. Foto: Paul Zinken

Starke Windböen haben in Teilen Deutschlands Schäden verursacht. In Berlin rückte die Feuerwehr am Nachmittag innerhalb von drei Stunden rund 300 Mal aus - um umgestürzte Bäume und abgerissene Zweige von den Straßen zu räumen, Baustellen zu sichern und lose Bauteile zu bergen.

Die S-Bahn Berlin unterbrach wegen Sturmschäden vorübergehend einige Linien. In Brandenburgs Hauptstadt Potsdam verletzte in einer Einkaufsmeile ein umherwirbelndes Werbeschild drei Fußgänger. Sie wurden in einem Krankenhaus behandelt. In mehreren brandenburgischen Landkreisen blockierten umgestürzte Bäume Straßen.

In Hamburg und im Landkreis Pinneberg verursachte das Sturmtief «Eckhart» mindestens 100 Feuerwehreinsätze. Dachteile lösten sich, Bäume stürzten um, Äste knickten ab, Bauzäune und Reklameschilder wurden umgeweht. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

Die Windböen erreichten teilweise eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometern pro Stunde, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg sagte. Sturmböen an der mecklenburgischen Ostseeküste hatten teils Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern.

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