Sturmtief «Klaus» trifft auf Norddeutschland

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Die sogenannte Westwetterlage treibt Tiefdruckgebiete in rascher Abfolge vom Nordatlantik über Skandinavien nach Osten. So kommt Deutschland zu seinem ersten Sturm des Jahres.

Zwei Frauen sind bei Regen und stürmischem Wetter auf der Seebrücke in St. Peter-Ording unterwegs.
Zwei Frauen sind bei Regen und stürmischem Wetter auf der Seebrücke in St. Peter-Ording unterwegs.

Offenbach (dpa) - Mit Sturmtief «Klaus» erreicht Deutschland der erste Sturm des Jahres. Damit beginnt insgesamt ein wechselhafter und sehr windiger Witterungsabschnitt, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Gerade im Küstenbereich kann «Klaus» mit orkanartigen Böen auftreten, ebenso wie auf den Bergen. Am Nachmittag sind orkanartige Böen auch auf dem Brocken im Harz zu erwarten.

Ein großflächiges Unwettergeschehen sei allerdings nicht zu erwarten, sagte ein DWD-Sprecher. Waldspaziergänge sollten dennoch vermieden werden. In Begleitung des Sturmtiefs kommen Regen, wechselhaftes Schauerwetter und einzelne Graupelgewitter.

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Während am Donnerstag insbesondere der Nordwesten mit stürmischem Wetter rechnen muss, wird bereits am Samstag ein neues Sturmtief erwartet, dass dann allerdings eher in der Mitte und im Süden Deutschlands am stärksten auftritt. Es zieht laut DWD voraussichtlich mit Windstärke 8 bis 9 über das Land.

Ursache für die derzeit kräftigen Winde ist eine sogenannte Westwetterlage. Dabei ziehen Tiefdruckgebiete in rascher Abfolge vom Nordatlantik über Skandinavien nach Osten und beeinflussen mit ihren Ausläufern auch Deutschland. Sie bringen neben Wind auch Regen und Schauer. Vor allem am Sonntag wird es dadurch ungemütlich: Denn bei Tageshöchsttemperaturen von vier bis neun Grad gehen die Niederschläge in Graupel und Schnee über.

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