Suche nach vermisstem dreijährigem Flüchtlingsjungen in Bayern

Aline K. ist tot

In Bayern sucht die Polizei nach einem dreijährigen irakischen Flüchtlingsjungen, der kurz nach seiner Ankunft in Deutschland am Mittwoch verschwunden ist und seitdem vermisst wird. Wie die Polizei in München mitteilte, war der Junge gemeinsam mit seinem Vater und syrischen Flüchtlingen am Mittwoch von Schleppern an einem Autobahn-Rastplatz am Stadtrand von München abgesetzt worden. In einem nahe gelegenen Waldgebiet hätten die Flüchtlinge ein Lagerfeuer angezündet. Dabei sei die Kleidung des Jungen in Brand geraten und dieser verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei ging der 44-jährige Vater des Jungen daraufhin zu Fuß Richtung Stadt. Von einer Tankstelle aus alarmierte er die Polizei. Weil der Vater den Weg zurück nicht finden konnte, startete die Polizei eine Suchaktion. Trotz des Einsatzes von Spürhunden konnte der Dreijährige nicht gefunden werden. Seither sei die Suche mit Hubschraubern, Wärmeldbildkameras und Flächensuchhunden sowie mehr als 250 Beamten fortgesetzt worden, hieß es. Insgesamt seien 7,1 Millionen Quadratmeter Waldfläche im Münchner Norden abgesucht worden. Bis zum Abend blieb die Suche ergebnislos.

Die Polizei appellierte an mögliche Zeugen, um Hinweise zu dem Kind zu bekommen. Gesucht wird auch nach einer fünfköpfigen syrischen Familie, die möglicherweise ein brandverletztes irakisches Kind bei sich haben könnte.

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