Sumatra-Tiger in indonesischem Zoo an Covid-19 erkrankt

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Die beiden Tiger wurden Mitte Juli positiv auf das Virus getestet

Obwohl der Zoo in der indonesischen Hauptstadt Jakarta aufgrund der Corona-Krise seit Juni geschlossen ist, sind zwei Sumatra-Tiger an Covid-19 erkrankt. Die beiden Männchen Tino und Hari seien nach grippeähnlichen Symptomen Mitte Juli positiv auf das Coronavirus getestet worden, seien aber nach eingehender Behandlung weitgehend wiederhergestellt, teilte Jakartas Park- und Forstverwaltung am Sonntag mit.

Wo sich die vom Aussterben bedrohten Raubkatzen angesteckt haben, sei ein Rätsel, erklärte Behördenleiterin Suzi Marsitawati. "Wir haben alle Pfleger und Wärter, die mit den Tigern Kontakt hatten, überprüft, aber zu dem Zeitpunkt, als diese krank waren, war niemand infiziert." Die Suche gehe weiter.

Indonesien kämpft derzeit mit der schwersten Corona-Welle seit Beginn der Pandemie; dem südostasiatischen Land macht vor allem die rasante Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zu schaffen. Bislang meldeten die Behörden insgesamt 3,4 Millionen Infektions- und über 94.100 Todesfälle. Angesichts der niedrigen Test- und Nachverfolgungsraten gehen Experten jedoch davon aus, dass die offiziellen Zahlen viel zu niedrig sind.

ans/noe

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