Supermarkt: Schriftzüge von Kaiser's landen im Müll

Viele Sammler hätten gern einen Buchstaben der Supermarkt-Logos. Doch verkauft werden sie nicht.

Was passiert eigentlich mit den vielen Leuchtbuchstaben der Supermärkte von Kaiser's und Reichelt, die in diesen Tagen abmontiert werden? Die Reichelt-Buchstaben sind bereits bei vielen Märkten verschwunden, die Kaiser's-Schriftzüge samt dem Kaffeekannen-Logo werden zurzeit abgeschraubt und durch das Logo von Rewe und Edeka ersetzt. Niemand hat bislang gezählt, wie viele Buchstaben es genau sind, aber bei 120 Kaiser's- und 50 ehemaligen Reichelt-Filialen, viele in einem Eckgebäude mit mindestens jeweils einem Schriftzug auf jeder Straßenseite, müssten wohl mehr als 2000 Lettern zusammenkommen.

Viele Sammler und auch treue Kunden würden gern den ein oder anderen Buchstaben behalten, aber daraus wird nichts. "Rewe hat nicht die Markenrechte erworben, daher müssen wir die Buchstaben entsorgen", erklärt ein Sprecher der Handelskette Rewe, die die Hälfte der Berliner Kaiser's-Filialen übernommen hat. Bis 31. März wird die Umwandlung der Märkte in Berlin durch Rewe abgeschlossen sein. Die Buchstaben, die Rewe derzeit abschrauben lässt, landen dann auf dem Müll. "Verkaufen dürfen wir sie nicht", so der Rewe-Sprecher.

Auch Tengelmann bietet keine bessere Perspektive für Sammler: "Wir haben Kaiser's komplett abgegeben, auch den Markennamen", lässt die Pressestelle verlauten. Also selbst der frühere Namensträger darf kein Geschäft mehr mit den Kaiser's-Buchstaben machen. Bleibt also nur Deutschlands größte Einzelhandelskette Edeka, die zu Jahresbeginn bundesweit 400 Kaiser's-Filialen übe...

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