Süß, scharf, salzig: Was Gelüste nach bestimmten Lebensmitteln bedeuten

Der Heißhunger auf Schokolade kann noch auf andere Bedürfnisse des Körpers hindeuten. (Bild: ddp Images)

Heißhunger auf Schokolade? Lust auf Rotwein? Es könnte mehr dahinterstecken, als die bloße Lust. Die australische Ernährungsexpertin Fiona Tuck erklärt, wonach der Körper bei unberechenbaren Gelüsten wirklich ruft.

Sind Sie eher ein süßer oder ein salziger Typ? Gemeint ist Ihre lukullische Vorliebe für bestimmte Lebensmittel, wenn der Heißhunger Sie mal wieder fest im Griff hat. Dem Wunsch nach Pasta, Chips, Schokolade & Co. sind manche Menschen in schwachen Momenten scheinbar hilflos ausgeliefert. Die jeweilige Vorliebe für bestimmte Lebensmittel soll dabei so einiges über den eigenen Körper verraten. Das zumindest behauptet Ernährungsexpertin Fiona Tuck im Gespräch mit der britischen „Daily Mail“. Sie sagt: „Wenn der Körper Heißhunger auf ein bestimmtes Lebensmittel signalisiert, will er damit sagen, dass er bestimmte Nährstoffe braucht.“

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Wer sich nach klassischem Comfort-Food wie Pizza, Pasta und anderen kohlenhydratreichen Leckereien sehnt, der hat laut Tuck ein Stressproblem, was durch einen Mangel an Vitamin B begünstigt werden kann. Es ist vor allem in Hühnchen, Auberginen, Sonnenblumenkernen und Pistazien enthalten. Übrigens: Ein paar stimmungsaufhellende Nahrungsmittel wie Bananen, Lachs und Milch können in stressigen Zeiten ebenfalls Wunder wirken!

Die schier unstillbare Lust auf Schokolade teilen viele Menschen – laut Tuck ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Körper mit einem Magnesiummangel zu kämpfen hat. Ihr bester Schoko-Heißhunger-Tipp: grünes Gemüse! Auch Kerne und Nüsse eignen sich laut der Ernährungsexpertin bestens, um der Schokolust nicht hilflos ausgeliefert zu sein. Zwanzig Minuten nach dem Essen sollte sie sich gelegt haben.

Rotwein und Pasta sind ebenfalls typische Heißhunger-Anwärter – aus gutem Grund. (Bild: ddp Images)

Der häufigste Grund für Appetit auf Salziges ist laut der Expertin übrigens, dass der Körper dehydriert oder der Elektrolythaushalt nicht ausgewogen ist. Daher sollte erst einmal reichlich Wasser getrunken werden, um die Attacke auf die Chipstüte zu vermeiden. Häufig liegt dann auch ein Mangel an Vitamin C vor. Der Genuss von Zitrusfrüchten, Tomaten, Erdbeeren und Blaubeeren soll dabei Abhilfe schaffen können. Wer hingegen eher bei einem Glas Rotwein nicht Nein sagen kann, der könnte unter Proteinmangel leiden. Dagegen hilft es, genügend Lebensmittel mit Kalzium und Kalium zu sich zu nehmen.

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Tuck empfiehlt außerdem ein Ernährungstagebuch, um unbewusste Gewohnheiten und ungünstige Ernährungsmuster aufzudecken – um so den täglichen Speiseplan bewusster zu gestalten. Stimmung und Leistungsbereitschaft können ebenfalls mitdokumentiert werden. „Mindfulness“ wird bei der Bekämpfung von Heißhunger-Attacken bei Tuck zum Stichwort. Einen Versuch ist es wert!

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