Tödliche Hitze in Spanien: Deutlich mehr Tote im Juli

Temperaturen von um die 40 Grad fast im ganzen Land und kaum Verschnaufspausen: Die Hitze hat Spanien im Griff und das ist für viele ältere Menschen in diesem Jahr offenbar besonders tödlich. Laut Schätzungen des spanischen Gesundheitsinstitut Carlos III starben im Juli über 2000 Menschen an Folgen der warmen Temperaturen. Das sind deutlich mehr als im ebenfalls besonders heißen Juli 2015.

Die meisten der Hitzetoten seien über 85 Jahre alt, so die Forscher:innen. Die Hitze könne mehrere Organe schädigen, erklärt Lorenzo Armenteros, Sprecher des spanischen Verbandes für Allgemeinmedizin. Es könne zu multiplem Organversagen und schließlich zum Tod kommen.

Corona-Infektionen sind zweithäufigste Todesursache

Generell ist die Zahl der Toten in Spanien in diesem Jahr besonders hoch. Die Übersterblichkeit liegt deutlich höher als in anderen europäischen Ländern. Dem spanischen Gesundheitsinstitut zufolge starben im Juli über 9000 Menschen mehr als erwartet.

Als zweithäufigsten Grund nach der Hitze vermuten die Forscher:innen laut spanischen Medien Corona-Erkrankungen. Bisher basieren diese Daten jedoch nur auf Schätzungen.

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