Tödlicher Radfahr-Unfall in Hamburg: Urteil gefallen! Lkw-Fahrer muss monatlich zahlen

Der Fall erschütterte ganz Hamburg – und sorgte für eine grundlegende Diskussion über die Gefahren von abbiegenden Lkws in der Stadt: Im Mai 2018 starb die zweifache Mutter Saskia S. (33) bei einem Unfall in Eimsbüttel. Jens J. (49) hatte sie mit seinem Laster offenbar übersehen und überrollt. Am Donnerstag musste er sich vor Gericht verantworten und wurde zu einer Bewährungs- sowie Geldstrafe verurteilt.

Die Anklage: Fahrlässige Tötung. „Er hätte sie wahrnehmen müssen und den Unfall vermeiden können", ist sich die Staatsanwältin sicher. Jens J. sei damals auf dem Eppendorfer Weg in Richtung Hoheluftchausse unterwegs gewesen. Die Ampel habe für ihn grünes Licht gegeben und so sei er nach rechts in Richtung Osterstraße abgebogen. Dabei erfasste er Saskia S. mit ihrem Fahrrad.

Angeklagter in Hamburg: „Habe die Radfahrerin nicht gesehen“

„Ich hab sie nicht gesehen, ich weiß nicht, woher sie kam“, beteuert Jens J. vor Gericht. Erst kurz nach dem Abbiegen sei ihm im Rückspiegel ein Gegenstand am hinteren Reifen aufgefallen, schildert er die verheerenden Sekunden des Unfalls. „Ich habe angehalten, bin ausgestiegen und da lag sie schon. Daraufhin hab ich den Notruf gewählt.“

Schreie oder andere Geräusche will er zuvor nicht bemerkt haben. Der 49-Jährige fährt seit etwa 25 Jahren Lkw. Immer wieder betont er, dass er sofort Hilfe gerufen habe.

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