Tödlicher Schwertangriff auf Ehemann: Frau aus Niedersachsen kommt in Psychiatrie

Nach einem tödlichen Angriff auf ihren Ehemann mit einem Schwert ist eine 39-Jährige vom Landgericht Oldenburg dauerhaft in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Sie wurde aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung als schuldunfähig eingestuft. (FABIAN BIMMER)
Nach einem tödlichen Angriff auf ihren Ehemann mit einem Schwert ist eine 39-Jährige vom Landgericht Oldenburg dauerhaft in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Sie wurde aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung als schuldunfähig eingestuft. (FABIAN BIMMER)

Nach einem tödlichen Angriff auf ihren Ehemann mit einem Schwert ist eine 39-Jährige vom Landgericht im niedersächsischen Oldenburg am Freitag dauerhaft in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Nach Angaben eines Gerichtssprecher folgte das Gericht damit den übereinstimmenden Anträgen von Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung. Die Frau galt aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung als schuldunfähig. Gegen sie wurde in einem Sicherungsverfahren verhandelt.

Die Tat hatte sich am 5. März im Wohnhaus des Ehepaars in Damme ereignet. Nach einem Notruf fanden Polizisten den stark blutenden 42-jährigen Ehemann dort mit tödlichen Verletzungen. Die Ehefrau ließ sich vor Ort widerstandslos festnehmen und wurde später vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Eine vom Gericht beauftrage Gutachterin bestätigte eine psychotische Wahnerkrankung. Die Frau ist demnach weiterhin gefährlich.

bro/cfm