Von Tür-zu-Tür: Zugunternehmen setzen auf umfassendes Dienstleistungsangebot

Von einer Krise ist beim Schienenverkehr kaum mehr etwas zu spüren: Die steigenden Kraftstoffpreise haben das Passagieraufkommen in den Zügen in ganz Europa erheblich gesteigert. Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Zug.

Der Leiter des italienischen Eisenbahnverkehrsunternehmen Trenitalia sieht darin eine einmalige Gelegenheit, dem Schienenverkehr für noch mehr Menschen attraktiver zu machen und die angebotenen Dienstleistungen weiter auszubauen:

"Wir befinden uns gerade in einer sehr wichtigen Periode, da das Passagieraufkommen wegen der Energiekrise gestiegen ist. Wir wollen die Passagiere davon überzeugen, auch nach dieser Krise weiterhin den Zug zu nutzen. Deswegen setzen wir auf Services außerhalb des Kerngeschäfts: E-Bikes, Carsharing, eine Kombination aus Bus und Bahn. Wir müssen eineeinen umfassenden Service bieten, der die Menschen davon überzeugt, dass der Zug auch die Wahl der Zukunft ist und nicht nur in dieser Zeit der Krise", erklärte der Chef des italienischen Eisenbahnverkehrsunternehmens "Trenitalia".

Die Zugunternehmen bieten Dienstleistungen an, die die Beförderung des Fahrgastes vom Verlassen seines Hauses bis zu seiner Ankunft am Zielort übernimmt. Ähnliche Transportmodelle sind auch in Griechenland geplant.

"Wir werden uns auf die gesamte Reise fokussieren. Es wird einen Tür-zu-Tür-Service geben: wir werden den Reisenden an seiner Haustür in Empfang nehmen und ihn bis zu seinem Ankunftsort begleiten. Das wird auf eine grüne und nachhaltige Weise passieren, denn wir sind dabei, zusätzliche Fahrrad-Sharing und andere Fahrgemeinschafts- und Integrationsdienste, auch mit Taxis, einzurichten, um eine integrierte und nachhaltige Mobilität zu fördern", konstatiert Dario Lo Bosco, Präsident des griechischen Eisenbahnverkehrsunternehmens TrainOSE.

Allerdings steigen durch die höheren Energiepreise auch die Kosten im Schienenverkehr. Sie könnten durch eine Erhöhung staatlicher Zuschüsse oder teurere Ticketpreise abgefedert werden.

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