Türenklingeln für den Sieg: CDU-Wahlkampfzentrale in Berlin vorgestellt

CDU-Generalsekretär Peter Tauber lobt die Motivation seiner Wahlkämpfer.

Das Gerüst für ein Gartenhäuschen hat die CDU in ihre Parteizentrale gebaut, mit einer Tür aus hellem Holz. Ein großer Bildschirm ist hinter der Tür installiert, drei verschiedene Typen können einem da als Film begegnen: der skeptisch-unentschlossene Student, der brüllende mittelalte Politikverdrossene, und die begeisterte Merkel-Fan-Frau, die gleich einen Kaffee anbietet.

Das Türenklingen soll den Sieg bringen

Hier soll der Haustür-Wahlkampf geübt werden, auf den die CDU in diesem Wahljahr massiv setzt. „Connect 17“ haben sie das Projekt genannt, per Handy-App versucht man in der Parteizentrale die Übersicht zu behalten. Im Saarland, so behauptet die CDU, habe das Türenklingeln entscheidend zum Wahlsieg beigetragen.

Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl hat sich CDU-Generalsekretär Peter Tauber entschlossen, Teile seiner Wahlkampfzentrale vorzustellen. Es wirkt wie eine Antwort auf die Beschwerden aus der Partei, dass man den Wahlkampf doch nicht der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz überlassen könne, der seit seiner Nominierung im Januar auf Attacke setzt.

Es gibt also diese halbe Etage im zweiten Stock der Berliner Parteizentrale mit dem Gartenhausgerüst samt Tür, mit einem kleinen Fernsehstudio, vielen Bildschirmen, einem Getränkekühlschrank. Locker soll es wohl wirken: das Sofa ist knallgrün, in einer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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