Türkische Spione: Berlins Sicherheitsbehörden wussten wohl schon früher Bescheid

Imame in Deutschland stehen im Verdacht, Gegner Erdogans ausgehorcht zu haben.

Deutsche Behörden ermitteln gegen 20 Beschuldigte wegen des Verdachts der Spionage für die Türkei. Sie sollen in der Bundesrepublik Anhänger der Gülen-Bewegung ausspioniert haben, die die türkische Regierung verdächtigt, für den Militärputsch im vorigen Jahr verantwortlich zu sein. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen hervor. Im Zentrum der Ermittlungen stehen Imame des islamischen Verbands Türkisch-Islamische Union (Ditib).

Die Verfolgung der Gülen-Bewegung hat in der Türkei bereits zur Festnahme Zehntausender Menschen geführt. In dem Zusammenhang stand auch die Übergabe einer Liste mit „Verdächtigen“ an deutsche Sicherheitsbehörden durch den türkischen Geheimdienst MIT im Februar während der Münchener Sicherheitskonferenz. Auf dieser Liste stehen auch 25 Personen aus Berlin – unter anderem die CDU-Parlamentarierin und Ex-Staatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner.

Die Liste enthält Adressen, Telefonnummern und Fotos von 358 in Deutschland lebenden vermeintlichen Gülen-Anhängern und angeblichen Terroristen,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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