Türkische Vergeltungsschläge im Irak und in Syrien - Kurdische Kundgebungen in europäischen Städten

In mehreren europäischen Städten haben Menschen gegen die Luftangriffe der türkischen Armee im Norden des Irak und Syriens demonstriert.

Auf einer Kundgebung im Limassol forderten einige „Freiheit für Kurdistan“. Sie werfen der Türkei vor, auch zwei Dörfer beschossen zu haben, es habe zivile Opfer gegeben.

Laut Türkei stecken PKK und YPG hinter Anschlag

Die türkische Luftwaffe griff Ziele im Irak und in Syrien an, die Angriffe seien gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK und die kurdische Kampfgruppe YPG gerichtet gewesen. Beide werden in der Türkei, die PKK auch in der Europäischen Union als terroristische Vereinigungen eingestuft.

Die türkische Regierung macht die beiden Gruppierungen für den Anschlag von Istanbul verantwortlich, bei dem am 13. November sechs Menschen getötet und 81 weitere verletzt wurden. Auf einer belebten Straße war ein Sprengsatz explodiert.

Die türkische Polizei nahm mehrere Personen, die mit der Tat in Zusammenhang stellen sollen, fest. Vor einer Woche veröffentlichten die Behörden Aufnahmen einer Syrerin, die die Tat gestanden und im Auftrag der PKK gehandelt haben soll.