Türkei warnt vor „Religionskriegen” in Europa

Die Türkei hat die EU erneut scharf angegriffen und vor „Religionskriegen” in Europa gewarnt.

Die Türkei hat die EU erneut scharf angegriffen und vor „Religionskriegen” in Europa gewarnt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt dagegen auf Deeskalation: „Ich habe nicht die Absicht, mich an diesem Wettlauf der Provokationen zu beteiligen”, sagte sie der „Saarbrücker Zeitung”.

Als „abwegig” bezeichnete sie insbesondere die jüngsten Vorwürfe des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, sie unterstütze Terroristen der verbotenen Kurden-Partei PKK.

Erdogan warf Europa vor Anhängern im westtürkischen Sakarya vor, „einen Kampf Kreuz gegen Halbmond” angefangen zu haben, nachdem der Europäische Gerichtshof entschieden hatte, dass Kopftücher am Arbeitsplatz unter Umständen verboten werden können. Außenminister Mevlüt Cavusoglu sprach nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag von „Religionskriegen” in Europa. Ein Jahr nach Abschluss des Flüchtlingspakts mit der EU droht die Türkei zudem mit der Aufkündigung.

Das Abkommen werde neu bewertet, sagte Cavusoglu laut Anadolu am Mittwochabend in einem Interview des Senders 24 TV. Wenn Bedingungen wie die Visa-Freiheit für türkische Staatsbürger in der EU nicht erfüllt würden, dann könne das Abkommen aufgekündigt werden. Der am 18. März 2016 geschlossene Pakt zwischen Ankara und der EU hat zu einem deutlichen Rückgang des Flüchtlingsstroms nach Europa geführt.

Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU stecken auch wegen des Streits um Wahlkampfauftritte türkischer Minister...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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