Tag der Arbeit: Bundesweite Kundgebungen setzen Fokus auf soziale Jobbedingungen

Polizeigewerkschaften befürchten einen „Testlauf“ zum G20-Gipfel in Hamburg.

Unter dem Motto „Wir sind eins. Wir sind viele“,  setzen die bundesweiten Kundgebungen zum Tag der Arbeit am 1. Mai einen Fokus auf das Thema soziale Gerechtigkeit. In diesem Jahr sind die Polizeigewerkschaften in besonderer Alarmbereitschaft. Sie befürchten eine Art „Testlauf“ für die  Demonstrationen  zum G20-Gipfel im Juli in Hamburg.

Chaoten könnten Auseinandersetzungen mit Polizei suchen

 „Es gibt Hinweise darauf, dass der 1. Mai für manche Chaoten eine Art Generalprobe für die Auseinandersetzung beim G20-Gipfel sein soll und man gezielt die Auseinandersetzung mit der Polizei sucht“, sagte Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Großeinsätze wie die Maidemonstrationen und der G20 Gipfel seien eine hohe Belastung für die Polizei. Darunter leide auch die Bekämpfung anderer Verbrechen. Dass die Maidemonstrationen als Testlauf von G20-Gegnern genutzt werden, erwartet auch Jan Reinicke, Hamburger Landeschef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK).

Hauptkundgebung der Gewerkschaft mit Politikern

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lädt am 1. Mai zu seiner Hauptkundgebung nach Gelsenkirchen ein. Dort werden DGB-Chef Rainer Hoffmann und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sprechen.

Die Vorsitzenden der Linken, Katja Kipping und Bernd Riexinger, erklärten in einer gemeinsamen Erklärung, das es Zeit für „ein neues Normalarbeitsverhältnis“ sei. „Erwerbsarbeit ist für die Einen umkämpftes Gut,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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