Tag gegen Lärm - "Was hast du gesagt?!" Hier ist München am lautesten

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Vom Flugzeug übers Auto zum Kopfhöhrer: Warum Lärm nicht nur nervig ist, sondern auch fatal sein kann. Und: Trompeten, Glockenläuten, Schuttschieben: Wo München laut ist.

München - Der "Tag gegen Lärm" findet heuer schon zum 20. Mal statt – und er ist offensichtlich weiterhin notwendig, denn Lärm ist eine noch immer unterschätzte Gesundheitsgefahr. Starker oder dauerhafter Krach kann krank machen, er beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität – und dabei geht es nicht primär um den telefonierenden U-Bahn-Mitfahrer, den platzenden Luftballon bei der Party oder die Kopfhörer-Musik.

Straßenlärm stört am meisten

Es geht vor allem um laute Geräusche, denen wir rund um die Uhr ausgesetzt sind – in der Wohnung, auf der Straße, am Arbeitsplatz. Durch den Straßenverkehr fühlen sich laut Deutscher Gesellschaft für Akustik im Alltag mehr als die Hälfte der Deutschen belästigt. An zweiter Stelle steht mit etwa 30 Prozent der Fluglärm, Schienenverkehr an dritter.

In München sind tagsüber mehr als 85.000 Menschen an Hauptverkehrsstraßen durch Lärm von 55 bis 60 Dezibel betroffen – ab dieser Grenze gilt Lärm als belastend. Ein hoher Lärmpegel kann auf Dauer zu gesundheitlichen Schäden führen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gehörschäden, Unlustgefühlen, einer Minderung der Leistungsfähigkeit bis zu Bluthochdruck, der das Herzinfarktrisiko erhöht.

Das, was als Lärm empfunden wird, ist natürlich erst einmal vom Geräusch selbst abhängig – auf welcher Frequenz es stattfindet zum Beispiel.
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