Zum Tag gegen Lärm - Pssst: Die liebsten stillen Orte der AZ-Redaktion

AZ

Wie wohltuend Ruhe sein kann, merkt man oft erst, wenn sie endlich da ist. AZ-Redakteure haben sieben kleine Oasen in München für Sie zusammengestellt.

Einfach mal eine Auszeit nehmen vom Grundrauschen des Tages, das macht jeder Mensch anders und meist auch woanders – aber mit Sicherheit nicht in einer Zeitungsredaktion. Da klackert und klingelt es nämlich unentwegt, telefonieren mindestens drei Menschen gleichzeitig und fragt der Chefredakteur immer mal wieder in die gesamte Runde Allgemeinwissen ab ("Wer machte nochmal den Gang nach Canossa?").

Wohin unsere Mini-Fluchten führen, haben wir Ihnen in diesem Artikel zusammengestellt. Und wer weiß: Vielleicht sieht man sich ja mal dort?

Mal kurz an den Hinterbrühler See

Ein Schwan gleitet über den Hinterbrühler See, da ist man beim Zuschauen doch gleich entspannt. Foto: anf

Manchmal, wenn der Lärm der Stadt zu sehr in meinen Ohren schrillt, schnüre ich meine Schuhe und laufe den Isarwehrkanal in Richtung Solln. Je weiter ich vorankomme, desto weniger Menschen begegne ich.

Klar, es gibt immer ein paar Jogger oder Hundebesitzer, aber der Autoverkehr ist angenehm weit weg und irgendwie genießen auch die anderen Passanten einfach die Ruhe der Anlage. Spätestens am Hinterbrühler See.

Im Sommer ist er hier etwas turbulenter, was auch an dem kleinen Biergarten liegt, der an besonders sonnigen Tagen öffnet. Aber unter der Woche oder wenn das Wetter nicht ganz so uneingeschränkt heiter ist, treffe ich hier kaum jemanden. Dann setze ich mich auf eine Bank und schaue den Schwänen beim Dahingleiten über das Wasser zu. Und wenn es zu unruhig wird, verliere ich mich einfach auf einem der Pfade rund um den See.

Sophie Anfang

Kabinettsgarten

Hinter der Hofkirche liegt diese Perle.

Geheimtipps sollte man nicht verraten. Aber der stand schon mal in Ihrer Zeitung: "Das Museum des Deutschen Alpenvereins mit seinem großartigen Garten war für mich immer ein Rückzugsgebiet", sagte der umtriebige Haus-der-Kunst-Chef Chris Dercon zum Abschied von München im AZ-Interview. "Der schöne Garten neben der Allerheiligenhofkirche ebenso. Unglaubliche Perlen, aber die Münchner wissen das wohl nicht: Ich war meistens alleine dort."

Im Alpinen Museum gibt es hin und wieder Kindergeburtstage.
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