Talfahrt über Nacht? Warum der Euro schon bald abstürzen könnte

Christoph Damm
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Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten war der vermeintliche Untergang des Euro perfekt — eigentlich. Denn mit den angekündigten Plänen zu einem kräftigen Anstieg des Wirtschaftswachstums und damit auch der Leitzinsen, würde der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich attraktiver.

Viele Banken und Experten haben spätestens im Anschluss an die US-Präsidentschaftswahl deshalb die Parität ausgerufen, die Deutsche Bank geht sogar davon aus, dass der Euro Ende dieses Jahres bei 0,95 US-Dollar notiert. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger.

Das gilt auch für den Euro. Schon bei der letzten Sitzung der US-Notenbank hat der Euro zur Stärke geneigt, obwohl die FED den Leitzins angehoben hatte. Doch der Ausblick, dass lediglich zwei weitere Anhebungen in diesem Jahr geplant sind, haben dem Euro geholfen. Denn die Börsianer hatten teilweise mit drei weiteren Zinsschritten gerechnet.

Zweifel an Trump lassen Euro steigen

Nach der Pleite von Donald Trump bei der Abschaffung von Obamacare steigen die Zweifel an der Macht des US-Präsidenten. Kann er seine Pläne wie die Steuerreform und die massiven Investitionen in die US-Infrastruktur überhaupt realisieren? Die Börse glaub aktuell immer weniger daran: Der Euro notiert mittlerweile fast bei 1,09 US-Dollar und damit so hoch wie zuletzt noch vor der US-Präsidentschaftswahl.

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