Werbung

Tarifverhandlungen für Sicherheitspersonal an Flughäfen: Verdi will Schlichtung

Bei den offenbar stockenden Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) eine Schlichtung vorgeschlagen. (Odd ANDERSEN)
Bei den offenbar stockenden Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) eine Schlichtung vorgeschlagen. (Odd ANDERSEN)

Bei den Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi eine Schlichtung vorgeschlagen. Die Arbeitgeber hätten sich "rigoros verweigert, auf unsere Forderung nach Mehrarbeitszuschlägen ab der ersten Überstunde einzugehen", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper am Freitagabend. "Die Schlichtung ist nun der letzte Ausweg, eine Lösung zu finden."

Sollte es keine Schlichtung geben oder sollte es in einer Schlichtung zu keinem für die Beschäftigten annehmbaren Ergebnis kommen, seien weitere Streiks nicht ausgeschlossen, erklärte Verdi. Die für Mittwoch und Donnerstag angesetzten Tarifverhandlungen von Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS)  für das Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen waren zuvor bis Freitag verlängert worden.

Verdi fordert höhere Gehälter sowie unter anderem höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge für die rund 25.000 Menschen, die in der Luftsicherheit arbeiten. Ihre Forderungen hatte die Gewerkschaft in den vergangenen Wochen mit mehreren Streiks an verschiedenen Flughäfen und in verschiedenen Bereichen untermauert. Viele Flüge mussten in der Folge annulliert werden, zehntausende Passagiere waren betroffen.

kas/jes