Werden die "Tatort"-Kommissare je wieder richtig laufen können?

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Werden die "Tatort"-Kommissare je wieder richtig laufen können?

Leitmayr schleppt sich mit Krückstock durch den Krimi und auch Batic humpelt am Schluss davon. Dieser "Tatort" ging den Kommissaren an die Substanz. Werden sie je wieder richtig laufen können?

In "Tatort: Der Tod ist unser ganzes Leben" (30.4.) kommen die Kommissare Batic (Miro Nemec, 62) und Leitmayr (Udo Wachtveitl, 58) zwar haarscharf mit dem Leben - und ohne Versetzung in den Innendienst - davon. Schlimm lädiert schleppen sie sich schlussendlich aber schon von dannen. Alles scheint so dramatisch, dass die Frage im Raum steht, ob sie wohl je wieder richtig laufen können werden?

"Tatort: Die Liebe, ein seltsames Spiel"

Die Vorschau auf den nächsten München-Krimi liefert die Antwort, denn in "Die Liebe, ein seltsames Spiel", der bereits am 21. Mai um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, sind beide wieder im Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte. Das bestätigte auch Miro Nemec bei der Kinopremiere in der vergangenen Woche im Kinosaal der Hochschule für Fernsehen und Film München - denn einen gesunden und kräftigen Körper braucht er aus gutem Grund:

"Das Besondere an dem Film ['Tatort: Die Liebe, ein seltsames Spiel'] ist für mich, dass Batic eine Beziehung zu einer Frau hat. Das ist auch eine sexuelle Sache. Deshalb fand ich es auch besonders interessant, weil sowas zu drehen, technisch und körperlich durchaus anspruchsvoll ist. Da muss man vollen Einsatz geben und die Scheu ablegen", verriet Nemec über den kommenden Krimi.

"Jeder 'Tatort' ist ein Planet für sich"

In dem einen "Tatort" fast tot, im nächsten ein heißer Lover? Klingt nach einem ganz anderen Film und genau das bestätigte auch die verantwortliche Redakteurin des BR, Stephanie Heckner, bei der Podiumsdiskussion in der HFF: "Der Sprung von 'Der Tod ist unser Leben' zu 'Die Liebe, ein seltsames Spiel' ist ein weiter. Das ist richtig. Batic ist in einem völlig anderen Aggregatzustand, Leitmayr auch", spielte Heckner auf die dann wieder topfiten Ermittler an.

Warum das aber bei einem Format wie dem "Tatort" vollkommen in Ordnung ist, erklärte sie so: "Der 'Tatort' ist ja keine Mini-Serie, daher haben wir auch nicht die Möglichkeit, so konsequent horizontal zu erzählen wie es eine Serie tut", so Heckner. "Jeder 'Tatort' ist ein Planet für sich. Jeder kann sich in sich so entfalten, wie es der einzelne Film braucht. Und von einem Planeten zum anderen Planeten ist es dann manchmal auch ein weiter Sprung."

Batic und Leitmayr ermitteln seit 26 Jahren. Kein Wunder also, dass gerade die Geschichten um die Münchner Ermittler immer mal wieder umso mehr überraschen müssen.

Foto(s): BR/X Filme/Hagen Keller, BR/Claussen+Putz Filmproduktion, BR/X Filme/Hagen Keller

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