Tatverdächtige sollen mindestens 120.000 Euro von Krankenkassen erschlichen haben

Zwei Frauen sollen sich in Baden-Württemberg von einer Krankenkasse rund 120.000 Euro erschlichen haben. Im Fall einer weiteren geschädigten Krankenkasse laufen die Ermittlungen noch, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Stuttgart am Freitag mitteilten.

Die beiden 41 und 63 Jahre alten Tatverdächtigen sollen sich zunächst Vollmachten von anderen Menschen für deren Krankenkassen erschlichen haben. Anschließend sollen sie sich als deren Betreuer ausgegeben und unter Vortäuschung einer Pflegebedürftigkeit die Auszahlung von Geldern bei den Kassen beantragt haben.

Am Donnerstag durchsuchten Ermittler auf richterlichen Beschluss sieben Wohnungen in Stuttgart und Kornwestheim. Es wurde umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt, das nun ausgewertet wird.

hex/cfm