Tausende gehen erneut gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflicht auf die Straße

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Protest Anfang Januar in Berlin (AFP/John MACDOUGALL)

Tausende Menschen sind am Samstag in Deutschland wieder gegen die Corona-Maßnahmen und die geplante Einführung einer Impfpflicht auf die Straße gegangen. Die größte Kundgebung gab es in Hamburg, an ihr nahmen laut Polizei rund 13.700 Menschen teil. Damit wurde die angemeldete Zahl von 11.000 Teilnehmern überschritten.

Die Kundgebung in der Hansestadt richtete sich insbesondere gegen eine Impfpflicht auch für Kinder. Die meisten Teilnehmer trugen laut Polizei vorschriftsmäßig eine Mund-Nase-Maske getragen. Unter den Demonstranten ohne Maske legten mehr als 20 den Angaben zufolge Atteste vor, bei denen Fälschungsverdacht bestand. In diesen Fällen seien Strafverfahren eingeleitet worden.

In Magdeburg in Sachsen-Anhalt sperrte die Polizei die Zugänge am Alten Markt, nachdem bei einer Veranstaltung von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen die Zahl von 1500 Teilnehmern erreicht worden war. Zudem fanden weitere derartige Kundgebungen statt - insgesamt meldete die Polizei 5000 Demonstranten.

In Freiburg in Baden-Württemberg nahmen nach Angaben der Polizei zwischen 5500 und 6000 Menschen an einer Demonstration teil. In Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern kamen zu einer Kundgebung unter dem Titel "Freie Impfentscheidung - keine Spaltung" nach Polizeiangaben 1600 Menschen.

jes

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