Tausende Menschen demonstrieren in Berlin für gemeinsames Europa

Tausende Menschen bei "March for Europe" in Berlin

Anlässlich des 60. Jahrestages der Römischen Verträge haben rund 6000 Menschen am Samstag in Berlin für eine gemeinsame europäische Zukunft demonstriert. Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor wurde symbolisch eine "Mauer der Intoleranz und des Fremdenhasses" eingerissen. Veranstalter war die proeuropäische Bewegung "March for Europe". Weitere Veranstaltungen gab es auch in anderen deutschen und europäischen Städten.

Neben einem Konzert und weiteren Aktionen gab es im Berliner Stadtzentrum auch einen Flashmob "We rock Europe". Die Kundgebungen richten sich gegen nationalistische Abschottung und ein drohendes Scheitern des europäischen Projekts. Träger der Bewegung sind die überparteiliche Europa-Union, die Initiative "Pulse of Europe" sowie zahlreiche weitere Organisationen. Geplant ist künftig einmal monatlich eine größere Aktion.

Ziel der Kundgebungen an diesem Samstag war es nach Angaben der Veranstalter, den in Rom zu einem EU-Jubiläumgsgipfel versammelten Staats- und Regierungschefs die Botschaft mit auf den Weg zu geben: "Das Europäische Projekt soll und muss weitergehen, denn nur gemeinsam können wir die aktuellen Herausforderungen meistern." Europa stehe "für Vielfalt, Offenheit und Toleranz", hieß es weiter.

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