Teile der OPEC für längere Produktionsbremse – Ölpreis fällt trotzdem

Die Ölpreise sind leicht gefallen. Die Empfehlung einer Opec-Kommission vom Wochenende (“Reuters”), eine Verlängerung der seit Anfang des Jahres geltenden Förderkürzungen zu prüfen, konnte die Preise nicht stützen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent (zur Lieferung im Mai) kostete 50,72 US-Dollar, acht Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 47,82 Dollar.

Jetzt lesen: Weitere Förderkürzungen: US-Ölschwemme: Opec-Generalsekretär fordert Durchhalten – … pic.twitter.com/HrOLVqOrpR— Ratgeber 4U (@Ratgeber4u) 26. März 2017

Ein offizieller Beschluss des Produzentenverbandes dürfte erst auf der nächsten regulären Opec-Tagung Ende Mai fallen. Russland und andere Länder hätten noch nicht endgültig über eine Ausdehnung der Kürzungen für die zweite Jahreshälfte entschieden, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak nach Medienberichten (“Agentur Tass”).

US-Bohrinseln:

Number of US #oil rigs rose by 21 to 652 rigs last week. Rig count has climbed every week in 2017, except for one. https://t.co/649zdmjqyr pic.twitter.com/uGUjxOcDzr— Holger Zschaepitz (@Schuldensuehner) 27. März 2017

Nach dem Kürzungs-Beschluss Ende 2016 war der Ölpreis zunächst gestiegen, in den vergangenen Wochen aber wieder gefallen. Ein Grund: Amerikanische Firmen fluten den Markt mit Öl der umstrittenen Fracking-Technologie .

Eine Reihe von Ölförderstaaten – darunter Russland, Saudi-Arabien und dessen Erzfeind Iran – hatten sich Ende 2016 auf eine Deckelung der Produktion geeinigt. Dadurch sollte das Angebot begrenzt werden und der Weltmarktpreis steigen. Seit Mitte 2014 war der Ölpreis von über 100

Dollar je Barrel bis unter 30 Dollar abgestürzt.

su mit dpa

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