Telefonaktion der MOPO: So klappt das mit dem Nichtrauchen – die besten Tipps

Das neue Jahr naht und damit auch der Zeitpunkt zur Verwirklichung guter Vorsätze – wie der, mit dem Rauchen aufzuhören. Zahlreiche Menschen haben bei der MOPO-Telefonaktion zu dem Thema mitgemacht und sich von den Experten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beraten lassen. Das waren die wichtigsten Fragen und Antworten.

Meine Freundin meint: Radikal alle Zigaretten weg, wenn man aufhören will. Was sagen Sie dazu?

Ja, es mindert das Rückfall-Risiko. Entsorgen Sie alle Rauch-Utensilien. Waschen Sie Kleidungsstücke, Gardinen und Kissenbezüge, um sie vom Rauchgeruch zu befreien. Besorgen Sie viele Dinge, um Ihre Hände zu beschäftigen, wie Murmeln oder Knetball. Kaufen Sie Kaugummis, zuckerfreie Bonbons, Obst oder Gemüse – wenn Sie den Mund voll haben, ist kein Platz für die Zigarette.

Was kann man tun, um nicht wieder schwach zu werden, wenn das Verlangen kommt?

Führen Sie ein Raucherprotokoll. Darin notieren Sie alle Situationen, die für Sie mit einer Zigarette verbunden sind. Überlegen Sie sich Alternativen, mit denen Sie die Zigarette ersetzen und über diese kurze kritische Phase hinweg kommen können – Kniebeugen, Spülmaschine ausräumen oder Wasser trinken etwa. Notieren Sie heikle Situationen wie die Raucherpause. Diese sollten Sie am Anfang besser meiden.

Sind Nikotinersatzmittel empfehlenswert?

Lediglich am Anfang, da sie die Entzugssymptome abmildern, nicht aber die Verhaltensumstellung bewirken können. Sprechen Sie mit Hausarzt oder Apotheker, welche Variante - Kaugummi, Pflaster, Lutschpillen oder Spray – in welcher Konzentration und wie lange für Sie geeignet ist.

Ich habe das Aufhören noch nie durchgehalten. Hat es Sinn, es noch einmal zu versuchen?

Auf jeden Fall! Die meisten brauchen mehrere Anläufe....Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo