Telefonkonferenz zwischen Abe und IOC zu möglicher Olympia-Verschiebung

Das Olympische Feuer am Bahnhof von Fukushima

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe und der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, wollen am Dienstag in einer Telefonkonferenz über eine mögliche Verschiebung der Olympischen Spiele beraten. An der für 12.00 Uhr (MEZ) geplanten Beratung sollen auch die Gouverneurin von Tokio und die japanische Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto teilnehmen, wie die japanische Regierung mitteilte. "Zu gegebener Zeit" würden die Ergebnisse mitgeteilt.

Der Druck für eine Verschiebung der eigentlich für den Sommer in Japan geplanten Olympischen Spiele war angesichts der weltweiten Coronavirus-Pandemie zuletzt stetig gewachsen. Neben Kanada und Australien will auch Großbritannien voraussichtlich keine Sportler nach Tokio schicken, wie der britische Sportbund am Dienstag mitteilte. Auch das Olympische Komitee der USA sprach sich für eine Verschiebung aus.

IOC-Präsident Bach hatte eine Entscheidung über eine Verschiebung der Spiele binnen der kommenden vier Wochen angekündigt. Eine vollständige Absage des sportlichen Großereignisses schloss er aus.