Tempelhof-Schöneberg: Bezirksamt impft seine Mitarbeiter gegen Grippe

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Die Impfbereitschaft ist in dieser Saison deutlich gestiegen. Etwa 25 Prozent der Belegschaft will das kostenlose Angebot des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg nutzen und sich gegen das Grippevirus impfen lassen. Die Verwaltung hatte seine Mitarbeiter befragt. Gut 500 von den etwa 2000 Beschäftigten haben zugesagt, wie das Bezirksamt auf Nachfrage mitteilt. Ab Ende November sollen die Mitarbeiter direkt im Rathaus Schöneberg geimpft werden. Die Impfung erfolgt auf freiwilliger Basis, eine Impfpflicht gibt es nicht.

Vor fünf Jahren führte das Bezirksamt die kostenlose Grippeschutzimpfung für seine Mitarbeiter zuletzt durch. In den Jahren danach wurde aufgrund mangelnder Nachfrage kein Impfstoff gekauft. Im Bezirksamt geht man davon aus, dass sich aber viele Beschäftigte jedes Jahr zum Beispiel bei ihrem Hausarzt impfen lassen.

Schutz der Mitarbeiter und Bürger

Ob das Bezirksamt seinen Angestellten auch die kostenlose Impfung gegen das Coronavirus, sobald verfügbar, anbieten werde, könne zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden, teilt der Fachbereich Facility Management auf Nachfrage mit. „Wer wann beziehungsweise welche Berufs-, Alters- und Risikogruppen in Deutschland prioritär geimpft werden, lässt sich gegenwärtig kaum prognostizieren“, heißt es.

Die AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg setzte sich in der Vergangenheit dafür ein, dass das Bezirksamt vor allem seinen Mitarbeitern mit Kundenkontakt die Impfung kostenlos anbietet. Zu...

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