Tesla hält an Fahrplan für Produktion des Model 3 fest

Tesla ist nicht mehr der wertvollste US-Autobauer an der Börse

Der US-Elektroautobauer Tesla hat seinen Fahrplan für die Produktion des Model 3 bekräftigt. Noch in diesem Jahr sollen pro Woche 5000 Stück dieses Modells vom Band laufen, teilte Tesla am Mittwoch mit. Die Produktion des Model 3, das mit einem Startpreis von 35.000 Dollar erschwinglicher sein soll als die bisherigen Tesla-Modelle, soll im Juli starten.

Die Investitionen in neue Produkte vergrößerten Teslas Verlust zu Beginn des Jahres: Das Unternehmen machte im ersten Quartal nach eigenen Angaben ein Minus von 330,3 Millionen Dollar (302,5 Millionen Euro) - nach 282,3 Millionen Dollar Minus im Vorjahresquartal.

Die Umsätze sprangen jedoch um mehr als 76 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Grund sei die gesteigerte Produktion, erklärte Tesla. Der Autobauer verkaufte zu Jahresbeginn eine Rekordzahl an Autos und lieferte 25.051 Limousinen vom Typ Model S und Siebensitzer vom Typ Model X aus. Im ersten Halbjahr will Tesla auf 47.000 bis 50.000 verkaufte Autos kommen.

Mit dem Model 3 will Tesla den Massenmarkt erobern. 2018 bereits will der Autobauer eine halbe Million davon produzieren, bis 2020 dann eine Million. Die Zusicherungen zum Fahrplan beruhigten die Anleger: Der Aktienkurs von Tesla sank zu Beginn des elektronischen Handels deutlich, kletterte dann aber wieder auf 309 Dollar pro Anteilsschein.

Tesla hatte vor kurzem erstmals den heimischen Branchengiganten General Motors (GM) im Börsenwert überholt. Anfang April war der Aktienkurs auf fast 312 Dollar geklettert. Das ergab einen Wert des Unternehmens von 51,53 Milliarden Dollar, GM wurde um mehr als eine Milliarde abgehängt.

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