«They are Billions» schickt Spieler in den Zombiewahnsinn

In «They are Billions» verteidigen Spieler ihre Kolonien gegen Zombiehorden. Screenshot: Numantian Games/dpa-tmn

In «They are Billions» ist der Name Programm. Ganze Zombiehorden rennen hier in Echtzeit über den Bildschirm. Für Spieler geht es ums nackte Überleben.

Berlin (dpa/tmn) - Hat hier jemand Angst vor Zombies? Dann ist «They are Billions» vielleicht das falsche Spiel. Hier trifft man nämlich auf die sprichwörtliche Zombiewelle.

Der Strategietitel vom unabhängigen Entwicklerstudio Numantian Games hat es auf dem PC schon zu einigem Erfolg gebracht. Nun kommen die Zombies auch auf Playstation 4 und Xbox One.

In einem dystopischen Setting geht es darum, Kolonien zu bauen und mit Bollwerken zu schützen. Klar, dass einem hier ständig etwas dazwischenkommt. Denn vor den Mauern hausen die von einem mysteriösen Virus infizierten Zombiehorden.

«They are Billions» ist ein sehr herausforderndes Spiel – Tausende von Angreifern (in Echtzeit auf dem Bildschirm dargestellt) fordern eben ihren Tribut. Unter der Führung von Imperator Quintus Crane werden verschiedene Technologien genutzt, um eine mächtiges und widerstandsfähige Abwehr gegen die Zombies zu errichten.

Im Hauptmodus wollen 48 Missionen erfüllt werden. Neben einem Story-Modus sind auch Survival-Maps verfügbar. Und auch wenn Echtzeit-Strategiespiele nicht gerade prädestiniert für Konsolen sind: Den Entwicklern ist eine gute Steuerung gelungen. Wer die Controller-Eingaben auf Dauer zu hakelig findet, kann auch in der Konsolenvariante auf Maus und Tastatur zurückgreifen – auch diese Eingabegeräte werden unterstützt.

Ein guter Spiele-Kniff sind die Pausen: Sie lassen sich nutzen, um strategische Pläne zu schmieden, Gebäude zu errichten und Befehle an die Einheiten zu verteilen. Auch dies ist eine Maßnahme, um mit dem hohen Schwierigkeitsgrad klarzukommen und nicht nach schon kurzer Zeit frustriert auszusteigen.

«They are Billions» ist ab 18 Jahren freigegeben und kostet je rund 25 Euro.