Wo ein Tier auch nur ein Mensch ist: So besonders ist Robert Downey Jrs. neue DC-Serie

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Der kleine Gus (Christian Convery) ist halb Mensch, halb Hirsch.
 (Bild: Kirsty Griffin/Netflix)
Der kleine Gus (Christian Convery) ist halb Mensch, halb Hirsch. (Bild: Kirsty Griffin/Netflix)

Netflix setzt im Juni auf ungewöhnliche Helden: In der DC-Serie "Sweet Tooth" stehen Hybride aus Menschen und Tieren im Mittelpunkt - unter anderem der kleine Gus. Als Mensch-Hirsch-Hybrid erlebt der Junge auf der Suche nach seiner Herkunft ein atemberaubendes Abenteuer.

Dass sich ausgerechnet eine von Marvels markantesten Galionsfiguren mit Netflix zusammentut und eine DC-Comicreihe verfilmt, dürfte wohl nicht nur bei Fans der "Avengers"-Filme für Verblüffung sorgen. Zwar steht "Iron Man"-Star Robert Downey Jr. für die achtteilige Fantasyserie "Sweet Tooth" nicht vor der Kamera, aber er und seine Frau Susan Downey sind als ausführende Produzenten neben Amanda Burrell, Linda Moran und den Serienschöpfern Jim Mickle ("Vampire Nation") und Beth Schwartz ("Arrow") maßgeblich am Projekt beteiligt.

Im Mittelpunkt der post-apokalyptischen Comic-Welt steht der zehnjährige Gus (Christian Convery), halb Mensch, halb Hirsch, der als eines von mehreren Hybridbabys nach einem apokalyptischen Ereignis, bekannt als "The Great Crumble", geboren wurde. Nachdem er das erste Jahrzehnt seines Daseins versteckt im Wald verbracht hat, freundet sich Gus mit einem wandernden Nomaden namens Tommy Jepperd ("Game of Thrones"-Star Nonso Anozie) an. Der schwört, Gus zu beschützen, während die beiden sich auf die Suche nach einem sagenumwobenen sicheren Hafen für Hybridkinder machen. Gemeinsam begeben sie sich auf ein Überlebensabenteuer, finden Verbündete und Feinde und entdecken den wilden und geheimnisvollen Wald, in den sich Amerika verwandelt hat.

Nach einem apokalyptischen Ereignis, genannt "The Great Cruble", wurden zahlreiche Hybridbabys geboren. (Bild: Netflix)
Nach einem apokalyptischen Ereignis, genannt "The Great Cruble", wurden zahlreiche Hybridbabys geboren. (Bild: Netflix)

"Sweet Tooth" macht Hoffnung

Die eher kindgerechte Aufmachung der Coming-of-Age-Story lässt vermuten, dass die Adaption der gleichnamigen Graphic-Novels von Jeff Lemire etwas harmloser ausfallen dürfte als das düstere Original. Trotzdem verspricht die Serienversion von "Sweet Tooth", ein relevanter Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen zu werden - immerhin plagt die mal mehr, mal weniger menschlichen Bewohner der Fantasie-Welt ein gefährliches Virus, welches nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung, sondern vor allem auch den sozialen Frieden bedroht.

Die Geschichte soll die Zuschauer hoffnungsvoll stimmen, erklärte Regisseur Jim Mickle in einem von Netflix veröffentlichten Statement. "Sweet Tooth" handle davon, "was eine Familie ausmacht, was Heimat wirklich bedeutet und warum es wichtig ist, den Glauben an die Menschheit zu bewahren". Zu sehen ist die ungewöhnlich optimistische Dystopie ab Freitag, 4. Juni, bei Netflix.

Die Hybridkinder gelten als Außenseiter und werden in der Gesellschaft nicht akzeptiert. (Bild: Netflix)
Die Hybridkinder gelten als Außenseiter und werden in der Gesellschaft nicht akzeptiert. (Bild: Netflix)
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