Tiergarten: Polizei sucht nach dem Mörder von Susanne F.

Gedenken an Susanne F.

Dort, wo Passanten am Freitagmittag, die Leiche von Susanne F. entdeckten, blüht jetzt eine kleine Sonnenblume. Daneben stehen mehrere Grabkerzen. Davor auf dem feuchten Gras liegt ein kleines mit zwei Steinen beschwertes Plakat. Die blaue Schrift ist durch den Regen schon leicht verschwommen. Aber noch immer kann man lesen, was Freunde von Susanne F. geschrieben haben: "Liebe Susanne, wir können nicht begreifen, was geschehen ist und warum! Wir vermissen dich schmerzlich und trauern wie deine Familie. Es wird kein Tag vergehen ohne dass wir an dich denken! Ruhe in Frieden. Dein Schlossteam."

Susanne F. war ganz in der Nähe des Fundortes am Dienstagabend zuletzt gesehen worden. Die Kunsthistorikerin und Kastellanin des Schlosses Glienicke und der Pfaueninsel hatte sich mit drei Freundinnen im Schleusenkrug getroffen und war anschließend gegen 22.20 Uhr allein in Richtung Hardenbergplatz gegangen. Von dort wollte sie nach Hause fahren. Weil sie dort nie ankam, meldete sich ihr Mann am Mittwochmorgen bei der Polizei.

In der Nähe des Berliner Zoos hatten Passanten schließlich die Frauenleiche gefunden. Schnell war klar, dass es sich bei dem Opfer um die seit Dienstag vermisste Kunsthistorikerin aus Charlottenburg handeln muss. Der Leichnam lag nur wenige Meter neben dem stark frequentierten Schleusenweg, allerdings versteckt in einem Gebüsch.

Die Suchplakate hängen immer noch an den Bäumen

Einen Tag nach dem Fund hängen an den Bäumen entlang des Schleusenweges noch immer die Suchpla...

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