Tierische Gründe für Absage in Riem - OB Reiter: "Das Grünwalder Stadion steht nicht zum Verkauf"

Matthias Eicher

Sechzig-Investor Ismaik widerspricht Münchens Oberbürgermeister und bringt auch tierische Gründe für das Scheitern des Arenaprojekts in Riem vor. Der OB sagt zur AZ: "Ich warte auf Vorschläge."

Der TSV 1860 geht unter der Herrschaft von Hasan Ismaik seit geraumer Zeit hinsichtlich der Kommunikation mit der Außenwelt ureigene Wege. Flächen- und Trainingsplatz abdeckende Abschottung, Spieler-Maulkörbe, dafür regelmäßige Facebook-Botschaften – und nun ein weitaus selteneres Gut: Ein Interview auf der Vereinshomepage, in dem der Jordanier in der mittlerweile öffentlich geführten Stadiondebatte Stadtchef Dieter Reiter widerspricht.

Bei 35 000 Plätzen mit Ausbauoption zugeschlagen

"Wir waren in den Gesprächen mit der Stadt durchaus kompromissbereit. Wir hätten bei einem Angebot mit 35.000 Plätzen plus Option auf einen Ausbau sofort Ja zu Riem gesagt. Aber diesen Wunsch konnte uns die Stadt leider nicht erfüllen", erklärte Ismaik auf tsv1860.de. Schon in seinem Facebook-Statement, in dem er allen Sechzgern Reiters Riem-Absage aufgrund "existierender Nutzungskonflikte" offenlegte, hatte der Investor davon gesprochen, dass die Stadt die Löwen-Pläne verhindern würde. Dem von Reiter offengelegten Schriftverkehr ließ sich zwar die Absage der Stadt entnehmen, jedoch auch, dass Ismaik selbst das Grundstück als "zu klein" bezeichnet und von dem Standort Abstand genommen habe.
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