Tierische Rettung in Riehl: Kleine Babyeule sitzt mutterseelenalleine am Straßenrand

Der Nestling war gerade einmal drei Wochen alt.

Die Polizei und Feuerwehr kamen bei einem tierischen Rettungseinsatz in Riehl einer kleinen Babyeule zur Hilfe, die mutterseelenallein neben einer Mülltonne am Fahrbahnrand der Garthestraße saß. Ein Spaziergänger hatte das Jungtier entdeckt und die Polizei verständigt.

Zusammen mit der Tierrettung der Feuerwehr Köln fingen Polizisten den Nestling ein und fuhren ihn in einem Pappkarton in den nahegelegenen Kölner Zoo. Dort fand der kleine Greifvogel erstmal einen sicheren Unterschlupf - inklusive Vollpension.

Polizei warnt: Finger weg von wilden Jungtieren

„Zurzeit ist der etwa drei Wochen alte Nestling noch nicht in der Lage selbstständig Nahrung zu suchen“ erklärt Diplombiologe Bernd Marcordes und Kurator am Kölner Zoo. „In diesem Fall war es richtig, das hilflose Jungtier einzusammeln. Direkt an der Straße zwischen geparkten Autos wären die Elterntiere sehr wahrscheinlich nicht zu ihrem Nachwuchs zurückgekehrt“, so Marcordes weiter.

Grundsätzlich gilt bei jungen Wildtieren, die vermeintlich alleine in einem Wald oder Grüngelände sitzen, aber ganz klar: „Finger weg!“ Die Elterntiere befinden sich in aller Regel in der Nähe und suchen Nahrung für ihre Kleinen. (red)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta