Tierquälerei: Wurden die 12 Schlittenhunde in Dobel vergiftet?

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In Dobel im Schwarzwald wurden zwölf Schlittenhunde tot aufgefunden. Der Verdacht: Vergiftung. Nun untersuchen die Behörden die Todesursache, die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei.

Die Körper von zwölf toten Schlittenhunden sind zur Untersuchung nach Karlsruhe gebracht worden. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt sei beauftragt, der Todesursache auf den Grund zu gehen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Tierleichen waren am Dienstag auf einem Grundstück in Dobel im Landkreis Calw ausgegraben worden.

Als Todesursache stehen Vergiftung oder Ersticken Raum. Wann die Experten ein Ergebnis vorlegen, ist dem Polizeisprecher zufolge unklar. Sollten toxikologische Untersuchungen notwendig sein, könne dies Wochen dauern.

Die Hunde sollen bereits im Juli gestorben sein. Anschließend seien sie vergraben worden, um weitere Untersuchungen zu vermeiden. Die Tierschutzorganisation Peta hatte Strafanzeige wegen der Vorfälle gestellt. Ihren Recherchen zufolge sind die Hunde in einem Transportfahrzeug erstickt.

Nach Darstellung des Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine (VDSV) hingegen hatte die Besitzerin der Schlittenhunde ihre Tiere ordnungsgemäß nachts in Boxen untergebracht und am nächsten Morgen 12 von 26 Hunden tot gefunden. Der Vanband geht von einer Vergiftung aus und hat ein geplantes Schlittenhunderennen wegen Sicherheitsbedenken abgesagt.

Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen des Verdachts auf Tierquälerei. Die für die Region zuständige Staatsanwaltschaft Tübingen führt ein Strafermittlungsverfahren, wie ein Sprecher der Anklagebehörde am Mittwoch sagte.

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