TikTokerin entdeckt schockierendes Detail in Disneys "Hercules"

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Hercules und sein Love Interest Megara (Bild: Walt Disney Pictures/courtesy Everett Collection/ddp images)
Hercules und sein Love Interest Megara (Bild: Walt Disney Pictures/courtesy Everett Collection/ddp images)

Den Disney-Film "Hercules" haben viele Fans gewiss schon unzählige Male angeschaut. Doch dieses Detail dürfte den meisten entgangen sein und es wirft ein ganz anderes Licht auf die Hauptfiguren.

In dem erfolgreichen Animationsfilm aus dem Jahr 1997 widmet sich Disney der mythologischen Figur Hercules und seiner Liebe zu Megara, kurz Meg. Einer der beliebtesten Momente des Films ist ihr Auftritt, in dem sie sich mit einem Lied selbst überzeugen will, dass sie sich nicht in Hercules verliebt hat. Nachdem sie den Tag gemeinsam verbracht haben, spaziert Meg durch einen Hof voller Statuen und sing "I Won't Say (I'm In Love)". In der deutschen Übersetzung, gesprochen von Jasmin Tabatabai, heißt der Song: "Ich will keinen Mann". Doch was bisher kaum jemand bemerkte: Die Statuen aus der griechischen Mythologie, die um sie herum zu sehen sind, zeigen alles andere als romantische Motive.

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Die TikTok-Userin @elldramaticaromantic teilte ein Video der Lied-Szene und ihre Entdeckung mit ihren Followern. "Wow. Warte mal. Das ist mir noch nie aufgefallen," beginnt sie ihren Kommentar. "Es gibt eine Stelle im Lied, in der sie singt: 'Ich dachte, mein Herz hätte seine Lektion gelernt.' Die Statuen, an denen sie vorbeigeht, zeigen keine Liebesszenen, sie zeigen sexuelle Übergriffe aus der griechischen Mythologie." Kein Wunder, dass Megara versuche, vorsichtig zu sein.

Konsens sieht anders aus: Statue von Aphrodite und dem sie bedrängenden Pan, die als Vorlage für den Animationsfilm diente. (Bild: Panayiotis Tzamaros/NurPhoto via Getty Images)
Konsens sieht anders aus: Statue von Aphrodite und dem sie bedrängenden Pan, die als Vorlage für den Animationsfilm diente. (Bild: Panayiotis Tzamaros/NurPhoto via Getty Images)

Ihre Entdeckung aus dem Hintergrund der Szene haben mittlerweile mehr als eine halbe Millionen User angeschaut. Und die meisten waren ebenso entgeistert über dieses Detail, dass missbräuchliches Männerverhalten aufzeigt. In den Kommentaren teilten viele der User diese Interpretation. Einer schrieb: "Sie basieren alle auf realen Statuen. Eine zeigt Aphrodite und Pan, eine Nessus und Deianira und die letzte die Nymphin und Satyr." In den Neunzigern sei Disney wirklich mit allem durchgekommen, schrieb ein anderer Nutzer. In einem weiteren Kommentar wurde diese Art von visuellem Storytelling bewundert. "Die Zeichner und Layout-Designer wussten, was da vor sich geht", schrieb der User unter das Enthüllungs-Video.

Im vergangen Jahr hatte der Twitter-User Christopher Polt die gleiche Entdeckung gemacht und in einem Thread die einzelnen Statuen mit den Original-Vorlagen verglichen.

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Erst das TikTok-Video lenkte jetzt aber eine größere Aufmerksamkeit auf die hintergründige Szenerie, die Megaras Zurückhaltung gegenüber den Avancen von Hercules erklärt.

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