Tipps: Spinnen aus der Wohnung vertreiben

·Freiberufliche Journalistin

Spinnen sind nützliche Tiere. Aber in der Wohnung wollen sie viele Menschen nicht gerade haben. Mit einigen Tricks lassen sich die Krabbeltiere fernhalten.

Die Gartenkreuzspinne ist eine der am weitesten verbreiteten Spinnen in Deutschland. (Bild: Getty Images)
Die Gartenkreuzspinne ist eine der am weitesten verbreiteten Spinnen in Deutschland. (Bild: Getty Images)

Spinnen sind nicht jedermanns Sache. Zwar ist allgemein bekannt, dass die Tierchen – zumindest hier in Deutschland – in der Regel völlig ungefährlich für Menschen sind. Zudem sind sie wichtig fürs Ökosystem und machen sich in vielerlei Hinsicht nützlich. So sorgen sie mit ihren kunstvoll gewebten Netzen etwa dafür, dass lästige Mücken und Fliegen verschwinden. Auch in Gärten und auf Feldern helfen sie fleißig mit, Schädlinge zu bekämpfen.

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Trotz all ihrer guten Eigenschaften läuft vielen Menschen schon beim Gedanken an die achtbeinigen Insekten ein Schauer über den Rücken. Tauchen sie dann in der Wohnung auf, hört für manche*n der Spaß auf. Doch es gibt einige Tricks, mit denen sich Spinnen fernhalten lassen – ganz ohne, dass eine Chemiekeule nötig ist.

Minze

Für die meisten Menschen riecht Minze angenehm frisch. Spinnen mögen das Aroma jedoch überhaupt nicht. Minzpflanzen auf dem Fensterbrett können helfen, die Krabbeltiere abzuwehren. Besser ist es jedoch, auf den stärkeren Duft von Minzöl zu setzen. Es wird etwa 1 zu 9 mit Wasser verdünnt und dann mittels einer Flasche mit Sprühaufsatz auf Fenster und Türrahmen aufgetragen. Das sollte alle zwei Tage wiederholt werden, damit der Duft stark genug bleibt, um die Tierchen fernzuhalten.

Lavendel

Die lilablühende Pflanze hält nicht nur Spinnen fern, sondern auch die ungeliebte Mücken, Motten und anderes Getier. Im Topf auf dem Fensterbrett oder im Balkonkasten entfaltet sie ihre Wirkung. Auch bei Lavendel eignet sich die Mischung aus der Sprühflasche, aber es helfen auch kleine Säckchen mit getrocknetem Lavendel auf dem Fensterbrett.

Kastanien

Gerade im Herbst wird es Spinnen zu kalt und es zieht sie an wärmere Orte in Häusern. Gut, dass dann auch Kastanien ihre Früchte abwerfen. Auch die mögen Spinnen überhaupt nicht. Einfach ein paar Kastanien einsammeln und aufs Fensterbrett legen. Wer den Duft verstärken will, kann mit einem Hammer auf die Früchte schlagen, um sie aufzubrechen.

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Essig und Zitrus

Auch mit einem Essig-Wasser-Gemisch aus der Sprühflasche lassen sich die Krabbeltiere fernhalten. Doch der Geruch ist auch für die meisten Menschen nicht besonders angenehm. Wer schöneren Duft mag, ist mit Zitrusfrüchten bestens beraten. Vertreiben lassen sich die Tierchen etwa mit Zitronenschalen oder -scheiben auf dem Fensterbrett.

Spinnen bitte leben lassen!

Auch wenn es manche*n beim Anblick von Spinnen in der Wohnung gruselt: Der NABU bittet, die ungeliebten Nützlinge lebend wieder vor die Tür zu setzen. Damit das klappt, ohne ihnen zu nahe zu kommen, gibt es im Handel sogenannte Spinnenfänger. Mit denen lassen sich die Tierchen ganz einfach einfangen und lebend nach draußen transportieren, ohne mit ihnen in Berührung zu kommen.

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