Tischtennis: Nur ein Baby fehlt Frau Shan noch zum Glück

Die Berliner Tischtennisspielerin Xiaona Shan wünscht sich ein Kind. Bis es so weit ist, gewinnt sie Spiele für den TTC Eastside.

Berlin.  Wäre der Plan von Xiaona Shan aufgegangen, dann könnte sie an diesem Freitag (18.30 Uhr, Freizeitforum Marzahn) im Champions-League-Halbfinale ihres TTC Eastside gegen Linz nur als Zuschauerin dabei sein. Wenn überhaupt. Denn die Berliner Tischtennisspielerin hatte sich nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille ein ungewöhnliches Saisonziel gesetzt: schwanger werden, Mutter sein.

TTC-Präsident Alexander Teichmann hatte schon skeptisch in die Zukunft geblickt: Wie sollte der Klub die Zeit erfolgreich überstehen ohne die zweimalige deutsche Einzel-Meisterin? Doch jetzt sind die Umstände anders. Die Deutsch-Chinesin spielt und spielt und gewinnt und gewinnt. Nur in der Champions League hat sie anfangs zweimal gepatzt, als es noch nicht so wichtig war. Insgesamt hat sie seit Anfang Oktober 2016 von ihren 25 Einzeln im Eastside-Trikot 23 für sich entschieden. Weil sie beim Protour-Turnier in Katar im Februar auch noch die Nummer zwei der Computerrangliste, die Chinesin Zhu Yuling, besiegte, rückte sie selbst auf ins stärkste Dutzend der Welt – besser als auf Rang zwölf war sie nie platziert.

Mit 34 Jahren ist sie in der Form ihres Lebens

Mit 34 Jahren in der Form ihres Lebens – wie kann das sein? Eine richtige Erklärung hat sie auch nicht. Mag sein, dass es mit den unerwarteten Niederlagen zusammenhing, "gegen Spielerinnen, gegen die ich noch nie verloren hatte. Ich dachte schon: Oh, meine Karriere ist vielleicht vorbei." Am meisten störte sie, dass sie ihrem Team nicht half. "D...

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