Nach Tod von Benedikt XVI. offizielles Kondolenzbuch in Berlin ausgelegt

Nach dem Tod des früheren Papsts Benedikt XVI. können sich die Menschen in Deutschland seit Montag in Kondolenzbücher eintragen. In das offizielle Kondolenzbuch in der Apostolischen Nuntiatur in Berlin trugen sich am Morgen als Erste der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing aus Limburg, und der Apostolische Nuntius, Erzbischof Nikola Eterovic, ein. Der Apostolische Nuntius ist der Botschafter des Vatikans.

Bis Mittwoch können Trauernde jeweils zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr ebenfalls kondolieren. Kondolenzbücher liegen auch im Limburger Dom und am Sitz der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn aus.

Bätzing zeigte sich "beeindruckt und überwältigt" von der großen Anteilnahme am Tod des emeritierten Papsts, wie "unzählige Zuschriften" zeigten. Zudem seien bereits virtuell mehrere tausend Kerzen auf der Trauerseite der Deutschen Bischofskonferenz unter www.trauer-papst-benedikt.de entzündet worden, erklärte Bätzing.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. war am Samstag im Alter von 95 Jahren gestorben. An Neujahr wurde er zunächst in der Kapelle des Klosters Mater Ecclesiae im Vatikan aufgebahrt, bevor der Leichnam am frühen Montagmorgen in die Peterskirche gebracht wurde. Dort kann die Öffentlichkeit von dem in Bayern geborenen Geistlichen Abschied nehmen.

An den Begräbnisfeierlichkeiten für Benedikt XVI. am Donnerstag in Rom wird Bätzing als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz teilnehmen. Zudem wird es bundesweit in allen Bischofskirchen in den kommenden Tagen Trauergottesdienste für den emeritierten Papst geben.

hex/cfm