Nach Tod von Fritz: Eisbär Wolodja kehrt in den Berliner Tierpark zurück

Die Ursache für den Tod des kleinen Fritz bleibt weiterhin ein Rätsel. Eisbärenvater Wolodja kehrt nun zurück.

Sieben Wochen nach dem Tod des kleinen Eisbären Fritz zieht Eisbärenvater Wolodja wieder in den Tierpark Friedrichsfelde zurück. Er war vor gut zwei Monaten in den Zoo gekommen, damit das Gehege im Tierpark für das Jungtier umgebaut werden konnte. Zudem musste er von seiner Familie getrennt werden, bevor Mutter Tonja und Fritz den Stall verlassen sollten. Eisbärenväter betrachten Jungtiere als Beute und jagen sie. Der Nachwuchs wird daher die ersten beiden Jahre von der Mutter allein aufgezogen.

So war es auch bei Fritz und Tonja geplant. Alles war vorbereitet, das Gehege für das Eisbärenjungtier umgebaut, als Fritz überraschend am 6. März starb. Eine Leberschädigung hatte zu einem multiplen Organversagen geführt. Die Ursache für die Erkrankung, die binnen zwölf Stunden zum Tod führte, ist immer noch nicht geklärt. Biologen, Pathologen, Tierärzte und Humanmediziner haben Gewebe- und Blutproben untersucht und bei der Auswertung verschiedene Institute einbezogen. Bislang ohne Erfolg, der Fall gibt den Wissenschaftlern Rätsel auf. 600 Millionen DNA-Sequenzen werden derzeit noch analysiert, das dauert einige Wochen. "Wir werden weiter nach der Todesursache des kleinen Eisbären suchen", sagt Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem.

50-prozentige Chance auf Nachwuchs in diesem Jahr

Da Eisbärenmutter Tonja bei bester Gesundheit ist, wird ausgeschlossen, dass die Ursache für den Tod von Fritz auf der Anlage im Tierpark zu suchen ist. Deshalb darf Wolodja am heutigen Sonnabend zu Tonj...

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