Toni Roiderer meldet sich - Wirte-Sprecher: "Schluss jetzt mit dieser Hass-Debatte"

Felix Müller und Jasmin Menrad

Der "Verein gegen betrügerisches Einschenken" begrüßt die Bierpreisbremse. Die Wirte hoffen auf eine gütliche Einigung nächste Woche.

München - Aus heiterem Himmel hat der Bierpreis-Hammer die Wiesn-Wirte getroffen, so klingt es dieser Tage oft. Dabei ist die Idee einer Bierpreisbremse nicht neu. 2012 forderte der "Verein gegen betrügerisches Einschenken" eine "Preisobergrenze" von 7,10 Euro pro Maß. Und konnte sich nicht durchsetzen.

Nun hat Wiesn-Chef Josef Schmid einen Preisdeckel von 10,70 Euro pro Maß vorgeschlagen, der bis 2019 gelten soll – und wütende Reaktionen der Wiesn-Wirte ausgelöst.

Beim "Verein gegen betrügerisches Einschenken" hingegen ist man begeistert vom Vorschlag. "Die Reaktionen der Wirte haben mich überhaupt nicht überrascht", sagte der Vereinsvorsitzende Jan-Ulrich Bittlinger gestern im Gespräch mit der AZ. "Bei uns waren die Wirte damals ja nur so erfolgreich, weil die Politik keinen Arsch in der Hose hatte." Sein Verein unterstütze die Forderungen – Bierpreisdeckel, Umsatzpacht für Wirte, Verlängerung um einen Tag – "vollumfänglich".
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