Tony Blair gibt ein Interview, doch alle reden nur über seine Frisur

Stefica Budimir-Bekan
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Wissen Sie noch, wie Tony Blair aussieht? Gut, aber vergessen Sie das gleich wieder, denn so sieht er jetzt nicht mehr aus. In einem TV-Interview überraschte der ehemalige Premierminister Großbritanniens mit einem unkonventionellen Look, der eher von Rockern als von Politikern getragen wird.

LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 08:  Tony Blair during the National Service of Remembrance at The Cenotaph on November 08, 2020 in London, England. (Photo by Pool/Samir Hussein/WireImage)
So sieht Tony Blair nicht mehr aus (Bild: Getty Images)

Tony Blair ließ sich lange nicht mehr in der Öffentlichkeit blicken. Nun gab der 67-Jährige dem TV-Sender ITV ein Interview zur Möglichkeit eines neuen schottischen Unabhängigkeitsreferendums. Doch am nächsten Tag war es nicht seine Meinung zur Schottland-Frage, die für Diskussionen sorgte, sondern seine Frisur: Der ehemalige Premier Großbritanniens trägt jetzt nämlich einen grauen Vokuhila, vorne kurz, hinten lang – oder im Falle des Ex-Labour-Chefs eher vorne Business, hinten Party. 

Dabei wollte Tony Blair eigentlich nur über die Stabilität des Vereinigten Königreichs angesichts schottischer Unabhängigkeitsbestrebungen sprechen. Er gab zu, dass die Dezentralisierung Schottlands, die er damals im Amt unterstützt hatte, seine Schwächen gehabt habe. "Ich glaube, wir haben uns geirrt, als wir geglaubt haben, dass die Dezentralisierung das Argument der Unabhängigkeit beenden würde – sie hat es nicht beendet", sagte er. Er betonte aber, dass es nun viel wichtiger sei, die Konflikte in Nordirland zu lösen als die in Schottland.

Der Inhalt seiner Rede schien den Zuschauern allerdings nicht wichtig zu sein. Stattdessen löste er eine Frisurendebatte auf Twitter aus. Da die Friseursalons in Großbritannien bereits seit dem 12. April wieder geöffnet haben, kennen die User in den sozialen Medien keine Gnade. Auf Twitter jedenfalls kommt der Politiker mit seinem neuen Look nicht so gut weg.

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So verglichen ihn einige mit Doc Brown, dem verrückten Professor aus "Zurück in die Zukunft":

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Andere finden, er habe Ähnlichkeit mit dem besessenen Vigo-Gemälde aus "Ghostbusters":

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Ein Twitter-Nutzer war der Meinung, der ehemalige Premier könnte an einer Audition für "Dr Who" teilnehmen: 

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Ein User fand sogar, er habe Ähnlichkeit mit Peter Stringfellow, dem britischen Nachtklub-Mogul:

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Es gab auch welche, die ihn mit "Bram Stoker's Dracula" verglichen:

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Ein weiterer User schrieb: "TonyBlair ist das Ebenbild des Mannes, der sich auflöst, nachdem er in 'Indiana Jones und der letzte Kreuzzug' aus dem großen Goldbecher getrunken hat".

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Fazit eines Twitter-Nutzers: "Memo an dich selbst: Solange du nicht Gandalf bist, sehen lange Haare an älteren Männern nicht gut aus". Ein anderer witzelte: "Er heißt jetzt nicht mehr Tony Blair, sondern Tony Hair". 

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