Still-Foto ging viral: Olympia-Siegerin Torah Bright wehrt sich gegen Kritiker

·Lesedauer: 3 Min.

Die australische Olympia-Siegerin Torah Bright hat sich gegen Trolle gewehrt, die online ihr wunderschönes Still-Foto mit ihrem zehn Monate alten Sohn Flow kritisiert hatten, das letzte Woche viral gegangen war.

Torah Bright gewann 2010 bei den Winterspielen in Vancouver die Goldmedaille in der Halfpipe. (Bild: Reuters)
Torah Bright gewann 2010 bei den Winterspielen in Vancouver die Goldmedaille in der Halfpipe. (Bild: Reuters)

Im Gespräch mit Karl Stefanovic und Allison Langdon von der australischen Today-Show sprach die 34-Jährige am Mittwochmorgen über die Kritik, die sie für ein Foto erhalten hatte. Dieses hatte sie mit einer Reihe weiterer Bilder anlässlich ihres ersten Muttertages gepostet.

"Wenn dir mein Foto nicht gefallen hat, dann ist das okay"

Sie sagte den Moderatoren Karl und Ally, dass die Bilder "meinen Weg als Mutter ehren" sollten.

"Ich war einfach überrascht und ich glaube, der einzige Grund, weshalb ich mir die Zeit genommen habe - um ehrlich zu sein, fühle ich mich wirklich dumm, überhaupt hierher zu kommen und darüber zu sprechen, weil ich dachte: 'Das ist kein Thema‘', sagte Bright.

"Wenn dir mein Foto nicht gefallen hat, dann ist das okay", fuhr sie fort.

"Meine Hauptgedanken und die Traurigkeit, die mich beim Lesen einiger Kommentare überkam – der Weg des Mutterseins – wir müssen unterstützt werden, wir müssen den Ort finden, um uns gegenseitig zu unterstützen, uns gegenseitig zu ermutigen."

Ally stimmte zu und sagte Torah Bright, sie habe die Bilder als "Feier" der Mutterrolle und des Stillens wahrgenommen.

Dann fragte sie die Mutter, ob die negativen Kommentare schmerzhaft gewesen seien – darauf sagte Bright, sie habe Glück, dass sie ein "richtig dickes Fell" habe.

Torah Brights Still-Foto ging viral. (Bild:: Instagram/torah)
Torah Brights Still-Foto ging viral. (Bild:: Instagram/torah)

Zu dem Foto schrieb die Olympia-Siegerin von 2010: "Es ist zutiefst spirituell. Es ist ursprünglich. Es ist unverfälscht. Es ist mutig. Es ist rein. Ich bin eine Mutter. Meine Gebete für alle Mütter, heute und in der Zukunft, dass sie gehört werden. Geehrt werden. Respektiert und ermutigt werden, ihrer Intuition zu vertrauen."

Foto sorgte für reichlich Diskussionen

Aber das Kopfstand-Foto sorgte im Netz für einiges an Diskussionen.

Manche fanden es "kraftvoll".

"Hör auf damit, dein Kopfstand-Still-Foto ist einfach GENIAL", schrieb jemand und ein weiterer Follower meinte: "Dieses Kopfstand-Foto ist verrückt."

Torah Bright nannte die Kritik in der Today Show
Torah Bright nannte die Kritik in der Today Show "kein Thema". (Bild: Channel Nine)

Andere dagegen verfassten verletzende Kommentare und kritisierten den Star.

"Das geht zu weit. Es geht nicht um Kopfstände und darum nur für Likes zu sehen, wie das Kind so tatsächlich trinken kann", schrieb jemand.

"Es dreht sich nicht alles um dich, Darling, füttere dein Kind einfach normal", lautete ein weiterer Kommentar.

Bright reagierte am Sonntag auf Instagram auf die Kritik und schrieb, sie sei sehr "traurig" über die Kommentare.

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"In meiner Welt sollten Mütter ihre gegenseitigen Cheerleader sein", sagte sie und fügte hinzu "es ist so schon schwer genug".

"Akzeptiere unsere Schrulligkeit und finde Spaß an jeder Sch***-Sache, die das Muttersein mit sich bringt."

"Wir alle gehen es anders an, es gibt kein Falsch oder Richtig."

Kristine Tarbert

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