Lage in Venezuela eskaliert: Drei Tote

Der blutige Machtkampf im Land mit den größten Ölreserven eskaliert: Bei Massendemonstrationen gegen eine drohende Diktatur ...

Der blutige Machtkampf im Land mit den größten Ölreserven eskaliert: Bei Massendemonstrationen gegen eine drohende Diktatur sind in Venezuela mindestens drei Menschen getötet worden.

Es gab nach Angaben der Behörden über 400 Festnahmen. Der sozialistische Präsident Nicolás Maduro rief seine Anhänger zur „Verteidigung des Vaterlandes” auf und bezichtigte die Opposition, zusammen mit den USA eine Verschwörung anzetteln zu wollen. Gerade in den Armenvierteln ist der Rückhalt für die Regierung weiterhin hoch.

Das Militär wurde in Alarmbereitschaft versetzt, 500 000 Milizen sollen mit Gewehren ausgerüstet werden. Zudem wurde der sogenannte Plan Zamora aktiviert, der den Sicherheitskräften Sondervollmachten bei der Bekämpfung „feindlicher Kräfte” verleiht.

Seit Tagen gehen Hunderttausende Menschen auf die Straße, Auslöser der Proteste war die zwischenzeitliche Entmachtung des von der Opposition dominierten Parlaments - statt auf Dialog setzt die Regierung auf Konfrontation.

Seit 1999 wird das Land von den Sozialisten regiert und ist trotz der großen Ölvorkommen in seine schlimmste Versorgungskrise geschlittert. Die Inflation beträgt mehr als 700 Prozent und ist die höchste der Welt. Schlangen und leere Supermarktregale prägen überall das Bild.

Ein 17-jähriger Wirtschaftsstudent wurde in der Hauptstadt Caracas...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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