Ein Toter und 14 Verletzte durch Schüsse in US-Nachtclub

Bei einer Schießerei in einem Nachtclub in der US-Stadt Cincinnati sind ein Mensch getötet und 14 weitere verletzt worden. Hunderte Gäste feierten in dem Club, als am Sonntagmorgen plötzlich Schüsse fielen

Bei einer Schießerei in einem Nachtclub in der US-Stadt Cincinnati sind ein Mensch getötet und 14 weitere verletzt worden. Hunderte Gäste feierten in dem Club, als am Sonntagmorgen plötzlich Schüsse fielen. Vize-Polizeichef Paul Neudigate erklärte im Kurzbotschaftendienst Twitter, es habe sich offenbar nur um einen Schützen gehandelt und nicht um mindestens zwei, wie zunächst mitgeteilt wurde. Einen terroristischen Hintergrund schloss Neudigate aus.

Es gebe lediglich Berichte über einen Schützen, twitterte Neudigate. Ob weitere beteiligt waren, werde untersucht. Erkenntnisse über das Motiv des Schützen gebe es noch nicht. "Aber es gibt keine Hinweise, dass dieser Vorfall einen terroristischen Hintergrund hat."

Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Sonntag gegen 01.00 Uhr (Ortszeit) im Nachtclub "Cameo" in Cincinnati im Bundesstaat Ohio. Zum Zeitpunkt der Schüsse feierten dort hunderte überwiegend junge Gäste. Viele rannten in Panik ins Freie.

Wo sich der Schütze aufhielt, war unklar. Festnahmen gab es zunächst keine. Der Polizeibeamte Eric Franz sagte dem Sender ABC News, der Nachtclub habe nach der Schießerei ausgesehen wie "ein großer und komplizierter Mord-Tatort". Die Polizei befrage zahlreiche Augenzeugen.

Der Vorfall weckte schlimme Erinnerungen: Am 12. Juni 2016 hatte Omar Mateen in Orlando im US-Bundesstaat Florida in einem Schwulenclub 49 Menschen erschossen und weitere 53 verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Zuvor bekannte er sich in Anrufen bei der Polizei zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

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