Ein Toter nach Erdrutsch in Norwegen

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Der Erdrutsch zerstörte etwa zehn Häuser

Zwei Tage nach einem Erdrutsch in Norwegen haben die Rettungskräfte einen Mann nur noch tot bergen können. Das Opfer sei am Freitagnachmittag entdeckt worden, hieß es in einer kurzen Erklärung der Polizei. Norwegische und zur Verstärkung eingeflogene schwedische Rettungskräfte suchten derweil weiter nach neun Vermissten. "Wir glauben immer noch, dass wir Überlebende in dem Gebiet des Erdrutsches finden können", sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde dem Fernsehsender TV2.

Das Unglück hatte sich am frühen Mittwochmorgen rund 25 Kilometer nordöstlich von Oslo ereignet. Ganze Häuser rutschten dabei in Ask in der Gemeinde Gjerdrum, einer Kleinstadt mit 5000 Einwohnern, weg. Zehn Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Etwa tausend Anwohner wurden inzwischen in Sicherheit gebracht.

Durch den Erdrutsch sackte ein ganzer Hügel ein, etwa zehn Häuser und 31 Wohnungen rutschten ab. Einige Häuser wurden um 400 Meter verschoben. Die zuständige Behörde gab an, ein Gebiet von insgesamt etwa 280.000 Quadratmetern sei ins Rutschen geraten.

sip/jes