Tourismus hat im November im Jahresvergleich deutlich angezogen

Der Tourismus in Deutschland hat im November vergangenen Jahres deutlich angezogen, ist aber weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau geblieben. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, verbuchten die Beherbergungsbetriebe in dem Monat 29,8 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland, das waren 21,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damals war der Tourismus durch die Corona-Maßnahmen noch stark eingeschränkt.

Verglichen mit November 2019 vor dem Beginn der Pandemie waren die Zahlen aber noch um 8,1 Prozent niedriger. Die Angaben der Statistiker beziehen sich auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen sowie Ferienunterkünfte und Campingplätze mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten oder Stellplätzen.

Aufgeschlüsselt nach Gästen wird deutlich, dass vor allem Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland ausblieben. So stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland im November im Jahresvergleich um 17,9 Prozent auf 24,7 Millionen. Verglichen mit November 2019 war das ein Rückgang um 6,2 Prozent. Zudem gab es 5,1 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland - diese lagen zwar 45,2 Prozent über dem Niveau vom Vorjahresmonat, aber 16,2 Prozent unter dem im November 2019.

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